Die Digitale Ausstellungsplattform zur Sonderausstellung „Der Aufstand in Person!“ bildete den musealen Auftakt des Museums zu „500 Jahre Bauernkrieg“. Sie greift die historische Rolle der Stadt als Ort der Entscheidungsschlacht auf und versteht sie als Raum für Begegnung, in dem unterschiedliche Stimmen des Protests und Forderungen nach Mitsprache sichtbar und diskutierbar werden.
Das Projekt besteht aus drei Bausteinen: 

1. Storytelling - Protestgeschichten

Die Antwort Jacob Fürderers auf das Heranziehen der Aufständischen: Flucht! Das Mittel des Dagersheimer Bauernhauptmanns Leonhard Schwarz, um die Stadt Calw für den Aufstand zu gewinnen: ein Brief! 1525 heißt es: Protest? – VERBOTEN! Und trotzdem bleibt nahezu kein Dorf, keine Stadt vom Aufstand ausgeschlossen, der sein Ende in Böblingen nahm und die Menschen vor Entscheidungen stellte. 18 Protagonisten aus der Region erzählen mit einer kurzen Audiospur ihre Geschichten von symbolischem Widerstand, Provokation und Protestmarsch.

2. Making of - Auf Spurensuche

Die Geschichte des Bauernkrieges wird nach der Niederlage der Aufständischen von den Siegern geschrieben. Zahlreiche Chroniken und Berichte der Herrschaft erzählen die Ereignisse aus ihrer Sicht. Wie erfahren wir von Einzelpersonen und ihren Perspektiven des Aufstandes, wenn dessen Bild so lange Zeit von der Herrschaft geprägt war und uns keine Tagebücher erhalten sind? – eine Spurensuche in Archiven beleuchtet die Quellengrundlage zu den einzelnen Protagonisten zwischen Fakten und Fiktion.

3. Hintergründe

Ein kleines A-Z des Bauernkrieges hilft Hintergünde zu verstehen und gibt einen Überblick über die Zeit des Aufstandes. 

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Aufstand in Person!