Veranstaltungen

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Sonntag, 01.12.2019 - Sonntag, 19.04.2020

Netzwerkerinnen der Moderne

100 Jahre Frauenkunststudium

Veranstaltungsort

Städtische Galerie Böblingen

Veranstalter


Kurzbeschreibung

Im Jahr 1919 wurden Frauen, die sich zur Künstlerin berufen sahen und sich zudem beruflich als Künstlerin betätigen wollten, offiziell und ohne Beschränkungen an deutschen Kunstakademien als Studentinnen zugelassen. Diese Errungenschaft, die nur ein Jahr nach Einführung des Frauenwahlrechts in der Weimarer Republik erfolgte, stellt einen wichtigen Meilenstein im Kampf um Gleichstellung und Gleichberechtigung dar. Auch, dass Frauen ein Studium an der damaligen Königlichen Kunstakademie in Stuttgart aufgreifen durften, jährt sich in diesem Jahr zum 100. Mal. Wie wichtig dabei die Solidarität unter den gleichgesinnten Frauen, die gegenseitige Unterstützung und das gute Pflegen von Netzwerken war – sie entwickelten sich zu regelrechten Meisterinnen im Vernetzen – wird durch den gewählten Titel der aktuellen Präsentation zusätzlich unterstrichen. Der Schwerpunkt der Kollektivausstellung liegt auf dem südwestdeutschen Raum und bringt 30 GEGENWARTSPOSITIONEN mit 10 KLASSISCHEN KÜNSTLERINNEN zusammen.


Dienstag, 11.02.2020 19:00 - 20:30

Wo weder Sonne noch Mond hin scheint - Vortrag

Nachgeburtsbestattungen in der frühen Neuzeit

Veranstaltungsort

Deutsches Bauernkriegsmuseum Böblingen

Veranstalter


Kurzbeschreibung

Bei Baumaßnahmen auf einem Grundstück in der Unteren Gasse in Böblingen, das unmittelbar an die mittelalterliche Stadtmauer angrenzte, traten im Boden die Grundmauern des Kellergeschosses eines nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissenen Gebäudes hervor. Die Bodenarbeiten wurden archäologisch begleitet und brachten tatsächlich in Böblingen bisher Unbekanntes zutage: Unter dem Kellerboden des ehemaligen Wohnhauses vergraben, bargen die Archäologen Überreste von ca. 30 Tontöpfen, wie sie in der frühen Neuzeit auch als Koch- und Vorratstöpfe gebräuchlich waren. In dem vorgefundenen Kontext erwiesen sie sich aber als Bestattungstöpfe für Nachgeburten. Mit der Bestattung der Nachgeburt sollte früher verhindert werden, dass böse Mächte Mutter und Kind Schaden zufügen. Der Brauch ist aus dem 17. und 18. Jahrhundert in einer Reihe von Orten in der Umgebung bekannt – in Böblingen begegnet man ihm mit dem Fund vom Frühjahr 2018 erstmals. Frau Dr. Ade gibt in Ihrem Vortrag dazu interessante Einblicke.


Weitere Informationen

Sie wollen eine Führung durch unsere Sonderausstellung oder unsere Dauerausstellung? Wir bieten für Gruppen und Schulklassen individuelle Führungen an. Bitte richten Sie Ihre Anfrage an unsere Museumsleitung. Gerne werden wir für Sie ein Angebot nach Ihren Vorstellungen ausarbeiten.

Ihre Anfrage richten Sie bitte an:

Cornelia Wenzel
Museumsleitung Deutsches Bauernkriegsmuseum Böblingen
E-Mail: wenzel@boeblingen.de
Telefon: 0 70 31/6 69-16 86